Geburtsbericht “Fünf vor Zwölf”

von Judith & Christian 

02.12.2019 Elise

Wir berichten über die Geburt unserer Tochter, die im Dezember 2018, um 23:55 Uhr,  im Geburtshaus zur Welt kam. Meine Erfahrungen als Mama werden ergänzt durch die des Papas (in kursiver Schrift).

Ich schaue auf unser kleines großes Wunder und blicke dankbar auf eine so spannende und bedeutungsvolle Zeit zurück. Nachdem nach einigem Warten unser Kinderwunsch erfüllt wurde, genoss ich jeden einzelnen Moment des Schwangerseins und konnte jede körperliche Veränderung, jedes Wehwehchen als willkommen annehmen. Von Beginn an fühlte sich alles richtig und gut an. Da es zu keinerlei Auffälligkeiten oder Beschwerden während der Schwangerschaft kam, wurde mein Wunsch bestärkt, diesen kleinen Menschen in meinem Bauch auf eine natürliche Art, möglichst ohne medizinische Eingriffe und in geschützter Atmosphäre zur Welt zu bringen. Gemeinsam mit meinem Mann entschieden wir uns für eine Entbindung und Begleitung im Geburtshaus. Auch wenn mein Mann, der beruflich im medizinischen Bereich tätig ist, zunächst ein paar Zweifel hatte hinsichtlich Notfallversorgung und der eventuellen Notwendigkeit medizinischer Eingriffe, stand er voll und ganz hinter meiner Entscheidung und ging mit mir diesen Weg.

Als während der Schwangerschaft meiner Frau immer deutlicher wurde, dass sie sich eine natürliche Geburt wünschte, die vielleicht nicht im Krankenhaus stattfinden solle, war ich ein wenig besorgt. Ich muss zugeben, auch wenn der erste Kennenlerntermin im Geburtshaus sehr gut verlief und wir angemessen aufgeklärt und informiert wurden, schwirrten in meinem Kopf weiterhin einige Sorgen für den Fall, dass etwas bei der Geburt schieflaufen könnte. Und dass diese Sorgen nicht unbegründet waren, bestätigte sich für mich auch immer wieder durch Berichte von Freunden und Bekannten, die Komplikationen bei der Geburt erlebten, aber auch durch die Erfahrungen in meinem Beruf. Somit konnte man mir diese Bedenken und Sorgen nicht gänzlich nehmen. Allerdings wurden sie ernstgenommen und ich hatte den Eindruck, dass die Hebammen im Geburtshaus eine verantwortungsvolle Haltung vertraten und lieber früher als später in die Klinik verlegten wenn es kritisch würde. Es war nicht immer einfach, wiederholt der Skepsis und Sorge im Familien- und Bekanntenkreis zu begegnen, aber mir war es wichtiger, dass meine Frau davon überzeugt war, dass das Geburtshaus der richtige Ort sei.

Die Vorsorgetermine im Geburtshaus waren für mich geprägt durch eine ruhige und warme Atmosphäre, gaben mir Sicherheit und bestärkten mein Gefühl, dass alles richtig und gut verläuft. Die Hebammen und die Räume im Haus wurden mir nach und nach vertrauter und ich fühlte mich gut betreut in dieser ersten Schwangerschaft, in der alles noch so neu war. Der mentale Geburtsvorbereitungskurs bei Inka, den ich ganz am Ende meiner Schwangerschaft besuchte, tat mir in der letzten Zeit gut und führte dazu, dass ich mich jetzt noch bewusster dem Prozess der nahenden Geburt und dem Beziehungsaufbau zu meinem Kind zuwenden konnte. Ich erinnere mich an Inkas Aussage, dass es „irgendwo immer eine Herausforderung gibt“. Diese Herausforderung bestand für mich in der letzten Wartezeit kurz vor der Geburt, denn unsere Maus kam mit fast 10 Tagen „Verspätung“ zur Welt. Auch wenn ich diese Herausforderung im Nachhinein als klein betrachte, so war sie während der letzten Tage doch sehr nervenaufreibend. Ich war voller Vorfreude auf dieses Ereignis und sah der Geburt mit Respekt und auch Neugierde, aber nicht mit Angst entgegen. Ein Abschluss dieses Wunders der Schwangerschaft konnte für mich und mein Gefühl nur groß und gewaltig, aber nicht grausam und mit Furcht besetzt sein. Dann verstrich jedoch der errechnete Termin – der 23.11.2018 – und als wäre dieser Termin ein Ablaufdatum, geriet ich nach einigen Tagen noch recht geduldigen Wartens (ein paar Tage später sind noch „in Ordnung“) doch ein wenig unter Druck und sah eine natürliche Geburt im Geburtshaus bereits gefährdet. Jedes mögliche Anzeichen auf eine bevorstehende Geburt nahm ich wahr und wartete Tag für Tag darauf, dass „es“ nun losgeht. Ich wurde damit konfrontiert, dass ich den Start der Geburt nicht beeinflussen oder beschleunigen kann und dass mein Baby kommen wird, wenn wir beide bereit dazu sind. Einerseits wollte ich einfach nur noch mein Baby endlich im Arm halten und auch nicht mehr schwanger sein, andererseits wurde mir bewusst, dass ich nie wieder eine solche Verbundenheit und Nähe in der Art zu meinem Kind erleben würde und dass auch ich sie „loslassen“ muss.

Im Nachhinein denke ich: Auch wenn die Wartezeit insbesondere für meine Frau nervenzehrend war, haben wir nicht nur das Beste daraus gemacht, sondern diese auch sehr sinnvoll genutzt, um die letzte Zeit als Paar noch mal richtig zu genießen. Wir gingen in den Zoo, ins Museum, Kaffee trinken und frühstücken und unternahmen lange Spaziergänge im Wald. Das einzige, was mich selbst ein wenig nervös machte, war die Tatsache, dass ich nach ein paar freien Tagen, die ich bewusst auf die potentielle Zeit der Geburt legte, nun wieder die regulären 24-Stunden Dienste machte und somit nicht immer sofort erreichbar sein würde. Während meiner Dienste fühlte ich mich also in doppelter Alarmbereitschaft. Aber da die Kleine sich mehr und mehr Zeit ließ, kam auch bei mir das kuriose Gefühl auf, ob sie denn überhaupt noch kommen würde und mit jedem Dienst wurde ich gelassener und routinierter. Die fragenden Blicke von Bekannten und Kollegen beantwortete ich nur noch mit einem ratlosen Schulterzucken.

Die Hebammen im Geburtshaus blieben weiterhin entspannt, nahmen mir den Druck und vermittelten mir, dass alles richtig und gut ist, dem Baby ging es weiterhin gut in meinem Bauch. Das erste Dezemberwochenende stand nun bevor und die Überzeugung, dass es ein Novemberkind wird, hatte ich bereits aufgegeben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wähnte ich mich bereits glücklicher Hoffnung, da ich Wehen verspürte, die ich recht eindeutig als „echte“ Wehen einzuordnen vermochte. Sie wurden zum Morgen hin stärker und regelmäßiger. Ich rief Marie sehr früh am Morgen an und wir vereinbarten, noch etwas zu warten, bis die Wehen noch kräftiger würden, um uns dann später im Geburtshaus zu treffen. Als es dann langsam hell draußen wurde und mein Mann bereits so gut wie abfahrbereit war – nach einem freundlichen Hinweis meinerseits, ob er sich vielleicht nun doch auch mal selbst fertigmachen wolle, nachdem er bereits alles im Haushalt ordentlich gemacht hatte, die Wäsche gewaschen hatte und das Bett noch neu bezogen hatte – konnte ich es kaum glauben, dass die regelmäßigen Wehen schwächer wurden, auch die Abstände wurden wieder länger. Ich rief also wieder Marie an und teilte ihr mit, dass wir wohl doch nicht kommen werden (und dachte mir dabei „und wahrscheinlich kommen wir überhaupt gar nicht mehr, vielleicht bleibt dieses Kind nun ewig in meinem Bauch“).

Sie weckte mich in der Nacht, gegen 4 Uhr und informierte mich, dass sie Wehen habe. Im Halbschlaf antwortete ich, dass ich noch ein wenig weiterschlafen würde und sie mich erneut wecken soll, wenn es doller wird. Das war die falsche Antwort – ich stand mit ihr auf. Ich freute mich, dass unser Baby nun bald kommt und fand die Zeit ebenfalls akzeptabel: Vielleicht schaffen wir es ja bis zum frühen Mittag und können den Tag dann gemeinsam mit der Familie verbringen. Außerdem hatte ich ja fast ausgeschlafen und hatte mir den Morgen als Beginn der Geburt gewünscht. Fast vorbildlich von der Kleinen. Da meine Frau entschied, sich erst mal auf die Couch zu legen, trieb es mich, alles gut vorzubereiten für unsere Ankunft zu Hause heute am Mittag. Erneut bestätigte sich, dass ich in Situationen, die nicht ganz vorhersehbar sind, dazu neige, für Ordnung zu sorgen. Dass es dann stagnierte und das Kommando zurückgerufen wurde, frustrierte auch mich ein wenig, aber ich versuchte, es positiv zu sehen und wir machten wieder mal das Beste draus.

Mein Mann lenkte mich ab, wir gingen anderthalb Stunden im Wald spazieren, ich backte die ersten Adventsplätzchen. Hier und da eine Wehe, aber keine weiteren Anzeichen. Am Abend, bevor wir es uns auf dem Sofa noch gemütlich machen wollten, machte sich mein Rücken bemerkbar. Ich wagte nicht mehr, das als Anzeichen für eine Geburt zu interpretieren, zumal es keine wehenartigen Schmerzen in regelmäßigen Abständen waren. Als ich mich jedoch auf dem Sofa zum wiederholten Mal stöhnend krümmte, sagte mein Mann überzeugt: „Das sind doch Wehen“. Auf ein Neues: Wir riefen im Geburtshaus an und Marie sagte, sie könne es sich ja mal anschauen und dass wir uns langsam auf den Weg machen könnten. Noch einigermaßen entspannt – es war ja noch alles vom Morgen vorbereitet – machten wir uns also – mitsamt Körnerkissen – auf den Weg. Ich glaube mein Mann wurde ein wenig nervös, da die Abstände nun sehr kurz waren und ich kaum Pausen zwischen dem Stöhnen verlauten ließ. Auf Höhe der Feuerwache, der Arbeitsstelle meines Mannes, teilte ich ihm dann mit, dass gerade ein wenig Flüssigkeit aus mir herauslaufe. Er wägte kurz ab, ob wir nun doch an der Feuerwache noch „umsteigen“ sollten, und beklagte dann im Verlauf jedoch jede rote Ampel und vermeintlichen „Sonntagsfahrer“.

Ich war am Abend sehr müde. Wünschte mir, dass es erst morgen früh losgehen würde. Meine Frau war nicht gut drauf und war bis zuletzt überzeugt, dass die Rückenschmerzen keine Wehen seien. Irgendwie konnte ich der Sache noch nicht trauen und fragte meine Frau noch im Auto, ob sie gleich lieber wieder nach Hause wolle, da es ja noch länger dauern könne oder ob sie dann dort bleiben wolle. Diese Frage erledigte sich noch vor ihrer Antwort durch den Blasensprung. Da ich in meinen Diensten auch mal für weitaus weniger dringende Angelegenheiten fuhr, wünschte ich mir zugegebenermaßen, dass ich nicht für jede rote Ampel stehenbleiben muss.

Am Geburtshaus angekommen stolperte ich quasi mit der nächsten Wehe die Türe herein, ließ mich auf allen Vieren nieder und spürte, wie ein Schwall warmes Wasser aus mir herauslief. Marie kam mir entgegen und begleitete uns in den blauen Raum, wo ich mich zunächst auf dem Bett niederließ, um die nächsten Wehen zu veratmen. Ich bekam in diesen ersten Minuten kaum mit, was um mich herum geschah und konzentrierte mich ganz auf die Arbeit meines Körpers. Allerdings bekam ich mit, dass mein Mann sich sorgte, dass ich so gut wie keine Pausen zwischen den Wehen hatte, um mich zu erholen. Ich wechselte mehrmals die Positionen und Plätze, nutzte auch die Wanne. Marie und Anna, die zu dieser Zeit ihr Externat im Geburtshaus durchführte, kamen immer wieder dazu und ermutigten mich, genau so weiterzumachen. Auch mein Mann war die ganze Zeit dabei, bot mir Wasser an und hielt mir seine Hand während der Wehen. Ich bekam mit, dass Marie sagte, dass es ja nun doch recht schnell gehe und dass sie nun Kathrin dazu rufen würde. Die letzte Phase war ein hartes Stück Arbeit und irgendwann wollte ich auch nicht mehr, auch wenn ich jederzeit wusste, dass meine Kräfte dafür noch ausreichen und dass es nun eben auch kein Zurück mehr gab.

Ich hatte das Gefühl, meine Frau gut begleiten zu können, auch wenn ich selbst wenig tun konnte. Ich versuchte sie zu ermutigen und hoffte, dass sie es bald geschafft haben würde. Da es am Abend begann und mir Marie mitteilte, dass der Muttermund bei 2cm war und 10cm für die Geburt notwendig waren und sich ca. 1cm pro Stunde öffnete, stellte ich mich auf eine lange Nacht ein und hoffte, nicht von meiner Müdigkeit übermannt zu werden. Ein wenig Hilflosigkeit und auch Sorge kam auf, als meine Frau wiederholt in der Wanne sagte, dass sie nicht mehr will oder kann. Ich sah fragend zu den Hebammen, die – inzwischen zu dritt – darauf nicht direkt antworteten, sondern im Gegenteil, in der Situation eher noch scherzten und Witze machten. Ich fühlte mich etwas hilflos, weil ich fürchtete, dass der Prozess stagnierte und meine Frau vielleicht keine Kraft mehr hat. Und die Hebammen reagierten darauf nicht so, wie ich es mir in dem Moment gewünscht hätte. Erst im Nachhinein sagte mir meine Frau, dass sie immer wusste, dass sie noch Kraft hatte, aber einfach tatsächlich irgendwann nur noch wollte, dass es jetzt zum Ende kam. Sie selbst erlebte das Scherzen der Hebammen eher als Signal, dass alles so lief, wie es laufen soll, dass das „Nicht mehr wollen“ dazugehört und sie jetzt einfach dadurch müsse. Für mich waren dieses die Momente, in denen ich am meisten mit ihr mitgelitten habe.

Zweimal tastete ich das Köpfchen meines Babys, was einerseits eine einzigartige Erfahrung war, an dessen Gefühl ich mich nun sehr gern zurückerinnere. Andererseits dachte ich in diesem Moment allerdings nur „Das ist schön, aber wie soll das um Gottes Willen da heraus?!“. Wie die Natur es so will, hat es dann tatsächlich irgendwie funktioniert. Zunächst wurde ihr Köpfchen geboren, danach verspürte ich das Drehen des Körpers, bevor dieser dann hinterherglitt. Das Gefühl danach lässt sich mit Worten schwer beschreiben und erscheint mir surreal. Dieses kleine Menschenwesen lag da auf dem Boden vor mir, noch ganz verschmiert und weiterhin mit mir verbunden durch die Nabelschnur. Ich war überwältigt und erschöpft, wusste nicht ob ich lachen, weinen oder etwas anderes tun sollte. Ich berührte sie zum allerersten Mal. Da die Kleine so glitschig war, hatte ich Angst, sie beim Hochnehmen aus den Händen fallen zu lassen. Ich war überglücklich, aber gleichzeitig immer noch völlig überwältigt, spürte wie mein Mann mich berührte und die Kleine ebenfalls begrüßte. Ein wenig später lag ich gemeinsam mit meinem Mann und der Kleinen im Bett. Auch wenn ich Schmerzen spürte, konnte ich dieses erste Kuscheln, Betrachten und Kennenlernen genießen und kam langsam wieder in der Welt an. Die Hebammen ließen uns eine Weile für uns sein. Baby und Mama wurden untersucht und meine Wunde versorgt. Das Nähen erlebte ich als sehr schmerzhaft und fast unangenehmer als die Geburt selbst. Es war schon recht unfair, dass ich nach der harten Arbeit hier noch durch musste, während mein Mann im selben Bett mit der kleinen Maus kuschelte. Er tat alles was er tun konnte und hielt mir seine Hand. Allerdings möchte ich Kathrin an dieser Stelle danken, dass sie dieses schmerzhafte Unterfangen für mich so bewältigbar machte und ich wenige Tage nach Geburt schon keinerlei Beschwerden oder Schmerzen mehr hatte. Danach lagen wir weiter gemütlich im Bett und wurden mit warmer Hühnersuppe und belegten Brötchen versorgt. Ganze vier Stunden nach Geburt verbrachten wir noch gemeinsam in diesem Raum, unsere ersten Stunden als kleine Familie. Im Nachhinein fühlt sich diese Erinnerung an die Geburt und die ersten Stunden danach an wie ein Traum. Nachdem ich geduscht hatte und mich schon etwas frischer fühlte, fuhren wir mit unserem neuen Familienmitglied nach Hause, wo wir alle Drei gemeinsam im Bett ziemlich erschöpft aber auch überglücklich einschliefen.

Da ich in den letzten Zügen des Prozesses hinter meiner Frau stand, um sie zu (unter)stützen, bekam ich den eigentlichen Moment, als unsere Tochter da war, gar nicht so schnell mit… Irgendwann merkte aber auch ich dass sich etwas verändert haben musste. Dieser erste Anblick und die anschließenden Momente mit der Kleinen sind mit Worten nur schwer zu beschreiben!

Die Geburt verlief sehr nach unseren Vorstellungen und Wüschen, wozu insbesondere das Konzept des Geburtshauses beitrug.  Bereits auf dem Weg nach Hause teilte meine Frau mit, dass sie so noch weitere Kinder bekommen wolle. Ich habe keinerlei Einwände und würde auch das Geburtshaus wieder wählen, wenn während der Schwangerschaft alles normal verlaufen sollte. Auch vom Geburtsvorbereitungskurs, den wir als Paar bei Bea besuchten, haben wir profitiert. Vor allem das Basiswissen zur Babypflege, aber auch die Erfahrungsberichte von Beas Mann, waren für mich interessant, authentisch und hilfreich. Seit Geburt hat sich nun bei uns die Routine eingestellt, dass ich als stolzer Papa die Kleine jeden Morgen wickeln und schick machen darf.  

Die Geburt erlebe ich auch im Nachhinein als eine stärkende und einzigartige Erfahrung. Sie brachte mich nicht nur meinem Kind, sondern auch meinem Mann noch näher und wird mir immer in positiver Erinnerung bleiben. Während des Prozesses tat es mir unglaublich gut, diese lieben und geduldigen Hebammen Marie, Anna und Kathrin an der Seite zu haben, die mir durch die Vorsorgetermine ja schon etwas vertraut waren. Ich fühlte mich rundum sicher und verspürte während des gesamten Geburtsprozesses mit so hoher Intimität keinerlei Angst. Ich konnte jede Wehe als einen Schritt näher zu meinem Kind erleben, auch wenn die letzten Schritte bis zur Zielgraden doch noch mal eine sehr große Herausforderung darstellten. Ich möchte einen großen Dank auch an das gesamte Team des Geburtshauses – und natürlich Anna, die in meiner Zeit der Vorsorge und Geburt zum Team dazugehörte – aussprechen. Es war eine gelungene Rundum-Begleitung während der Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge. Meinem Mann bin ich mehr als dankbar, dass er mich in der Schwangerschaft (vor allem in den letzten Tagen vor Geburt), während der Geburt und nun auch in der Zeit nach Geburt so unglaublich stark und liebevoll unterstützt hat. Unsere kleine Raupe ist ein so zufriedenes Baby und es gelingt uns meist gut, sie zu verstehen. Wir lernen stets neue Seiten von ihr kennen und freuen uns sehr auf die bevorstehende Zeit.